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CO2 nach Sektoren

Der Verkehr macht die größten Batzen absolut aus und er hat prozentual den höchsten Verbrauch an fossiler Energie.
725TWh – zum größten Teil für Kolbenmaschinen eingesetzt, die meiste keine Rekuperation leisten können.
Ich berechnete beruflich einen BJ2020 Wagen der oberen Mittelklasse im RDE über Rollenlast und Abgas. Dabei habe ich dann einen Wirkungsgrad von 17% für den Zyklus errechnet,
also Rollenkraft (die tatsächlichen Fahrwiderstände) gegen Energie des Kraftstoff. Dabei war der Wirkungsgrad des Verbrenners allein gar nicht so schlecht, um die 31%.
Aber Bremsenergie läuft eben trotz voll laufender Lima im Schubbetrieb größtenteils in die Bremse, das Getriebe will auch seinen Anteil haben.
Ein Elektroauto käme hier auf knapp 40% - reiner Schätzwert, denn der RDE forderte 7,2kW/100km, die meisten eAutos wollen aber eher 15kWh haben, d.h. da ist auch noch Potential.
Das bedeutet aber auch wenn hier alles auf Batterieautos fahren würde, dann würde dieser Sektor nur noch auf 290TWh kommen – als elektrische Energie.

390TWh geht an die Haushalte, nahezu 100% für Wärme.
190TWh geht an den Handel, auch hier dürfte ein sehr hoher Anteil an Raumwärme gehen.
Für Raumwärme gibt es aber eine Lösung, die heist Wärmepumpe. Auch ungünstig auslegte System können einen Nutzungsgrad von 300% erreichen.
Unser Haus liegt etwa bei 370% und das ist nun wirklich nicht auf aktuellem Stand.
D.h. hier könnten ebenfalls der Bedarf massiv gesenkt werden, ich nehme mal eine Teiler von 3, da ich nicht weis wie hoch der Anteil im Handel an Raumwärme tatsächlich ist,
gleichzeitig die bisherigen Heizungen keine 100% Wirkungsgrad erreichen.
(Man könnte nun anmerken das es sinnbefreit ist Wärmepumpen ohne Strom aus erneuerbaren Energien zu haben laufen zu lassen, nun, der multiplizierte Wirkungsgrad (schlimmster Fall, Kohlekraft bei 40%*3) ist noch immer über 120%, am besten über 130%, sonst wäre eine Gas-Wärmepumpe doch effizienter). Rund 190TWh aus diesen beiden Sektoren.

Die Industrie mit 400TWh ist schwierig, da hier sehr viel Prozesswärme drin steckt, Sachen die man einfach nicht elektrifizieren kann z.B. einen Hochofen zu befeuern.
Hier würde dann tatsächlich Wasserstoff benötigt werden, im Worst Case die genannten 400Twh (ich hatte aber 1/3 des Gesamtbedarfs im Kopf…).  Diesen zu erzeugen kostet sicher noch einmal 10%, also kommen nun 440TWh aus dem Industriesektor.

Wie sieht das nun in der Gesamtbilanz aus ?
Wir brauchen nun also unseren bisherigen Strombedarf plus Summe aus 290Twh, 190TWh und 440TWh = 920TWh